KidiMpro

FAQs

  • Körperbewegung

Mit und wie ihre Kinder zu spielen ist für viele Eltern oft sehr anstrengend. Besonders bei sehr jungen Kindern, die ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht richtig verbalisieren können und ihren Körper dazu verwenden, sich auszudrücken, wird die Kommunikation noch anspruchsvoller. Mit der KidiMpro Praxis bewegen sich sowohl Kinder als auch Erwachsene gemeinsam im Raum und entdecken durch die Bewegung des Körpers neue Ebenen der Interaktion und verbessern die Kommunikation, die einfacher und entspannter wird.

  • Improvisations-Techniken

In den ersten KidiMpro-Treffen arbeiten Kinder und ihre Eltern  ausschließlich paarweise. Sie erforschen zunächst den Raum und spielen mit Impuls und Reaktion, Mimik und Echo. Gegenstände und auch Töne  kommen langsam dazu und jeder Teilnehmer kann damit spielen. Kinder können jedes Objekt ausprobieren , und die Erwachsene unterstützen sie dabei , geben der Kreativität der Kinder Raum und nutzen diese als Impuls zur Entwicklung ihrer eigenen Kreativität.

Sich zu spüren, offen zu bleiben, sich auszudrücken – unabhängig davon, was andere denken – auf eine Weise, auf der Kinder und Erwachsene auf derselben Ebene kommunizieren können, ist die Grundlage eines performativen Akts.

  • Kreativität

Die nonverbale Kommunikation spielt eine Schlüsselrolle bei der Verwirklichung eines performativen Aktes. Mit der KidiMpro-Übung sind alle Schauspieler und Performer – unabhängig von ihrem Alter – und erproben dieselben Übungen, bewegen sich auf Augenhöhe und stellen Kontakt über dieselben Kommunikationsmittel her: Körper und Stimme.

Sich frei im Raum zu bewegen und auf ungewöhnliche Weise mit dem eigenen Körper zu experimentieren, erzeugt einen intimen Prozess, der Kreativität und inneres Wachstum anregt.

  • Vertrauen

In sich selbst, in der Erwachsene und in der Gruppe

Die Improvisationsarbeit basiert auf dem Prinzip von Aktion und Reaktion: Da auf jeden Impuls Aktion folgt, zielt diese Arbeit darauf ab, die Fähigkeit zu entwickeln, Impulse zu erkennen, zu interpretieren und in einen performativen Akt umzuwandeln.

Die Spontaneität eines Kindes erzeugt mehrere Hinweise für eine performative Praxis. Diese Hinweise können die Erwachsene jederzeit als Impuls annehmen und dieses in einer kreativen Bewegung  umwandeln.

In dieser Zusammenarbeit fühlt sich das Kind geschätzt und anerkannt, so dass das Vertrauen in sich selbst und in sein Handeln zunimmt und eine weitere Möglichkeit geschaffen wird, ein stärkeres  ertrauensverhältnis zwischen dem Kind selbst und dem Erwachsenen aufzubauen. Wenn sich das Kind auch der Gruppe gegenüber  öffnet und anfängt, mit anderen und nicht nur mit seinen Eltern zu experimentieren, wächst sein Vertrauen in die Gruppe und dies macht es unabhängiger und selbstbewusster.